Neue Rekorde und exzellente Stimmung

… bei der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning

© „www.traildorado.com/Michael Loewnich“

Vom 12. bis 13. Oktober wurde in Arnsberg die 7. Auflage des Events „TrailDorado – Die legendäre 24h Trailrunning Party“ inkl. der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning (TRA) ausgetragen. Bis zum Schluss lieferten sich die Athleten auf einem sehr anspruchsvollen Rundkurs einen packenden Wettkampf.  Den Gesamtsieg sicherte sich bei den Herren Matthias Völkel mit absolvierten 168,51 km und 5.330 Höhenmetern. Bei den Damen konnte sich Jennifer Weber mit 135,63 km und 4.290 Höhenmetern durchsetzen. Der viermalige Staffelsieger Sauerländer Laufraketen musste sich dem neuen Deutschen Meister „Forever Faster“ geschlagen geben, die mit 267,15 km und 8.450 Hm einen neuen Streckenrekord aufstellten.

24 Stunden auf schwierigen Pfaden laufen, Vorträge über weltweite Ultramarathonrennen lauschen, an Insider-Workshops teilnehmen – all dies erlebten die Teilnehmer des „TrailDorado“ im Arnsberger Wald. Milde Temperaturen und Live-Musik sorgten für eine besondere Trailrunning-Stimmung und hervorragende Laufergebnisse.

© „www.traildorado.com/Michael Loewnich“

Der 4,1 km lange, anspruchsvolle Rundkurs mit 130 Höhenmetern verlangte den Sportlern alles ab. Sie lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Rennen, was für Begeisterung auf und an der Strecke sorgte. Sieger der Männerwertung wurde Matthias Völkel. Er absolvierte in den 24 Stunden insgesamt 41 Runden und erzielte eine zurückgelegte Distanz von 168,51 Kilometer mit 5.330 Höhenmetern. Bei den Damen gewann mit 135,63 Kilometern und 4.290 Höhenmetern Jennifer Weber vom Team „Meddy’s LWT“. Bei den Staffeln konnten die Lokalmatadoren des LAC Veltins Hochsauerland nach vier Siegen in Folge Ihren Titel nicht verteidigen. Trotz neuer Teambestleistung von 263,04 km mussten sie sich nach einem packenden Zweikampf dem verdienten Gewinner „Forever Faster“ geschlagen geben. Die Staffelsieger absolvierten 267,15 km mit 8.450 Höhenmetern, Damit stellten sie einen neuen Streckenrekord auf und dürfen sich nun verdienterweise Deutscher Staffel-Meister im 24h-Trailrunning (TRA) nennen.

Aber auch die weniger ambitionierten Läufer sind voll auf ihre Kosten gekommen. „Durch die Vorträge, Workshops, Live-Musik und das Lagerfeuer im „Traildorado-Basecamp“ war für ein schönes Rahmenprogramm und intensives Netzwerken abseits der Laufstrecke gesorgt“, so der Organisator Dr. Michele Ufer, selbst erfolgreicher Extremläufer und international gefragter Experte für Sport- und Managementpsychologie. Die Referenten berichteten über exotische Lauferlebnisse im Antelope Canyon (USA) und beim Laugavegur Ultratrail auf Island. Sie führten Praxis-Workshops zum richtigen Laufen mit Stöcken durch und gaben ihr Expertenwissen über Faszientraining weiter.

Die Streckenführung, das Ambiente und die außergewöhnliche Verpflegung sorgten für leuchtende Augen und große Begeisterung bei Athleten, Supportern und Besuchern. Michele Ufer freut sich darüber und fühlt sich und sein außergewöhnliches Veranstaltungskonzept bestätigt: „Wir haben hier ein kleines Team von 30 ehrenamtlichen Helfern vor Ort, allesamt Freunde und Familie im Alter von 8 bis fast 80 Jahre, die mit unheimlich viel Engagement und Herzblut bei der Sache sind, so als wäre es eine private Grillparty, wo jeder nur das Beste für seine Gäste will. Das spüren die Leute und schätzen es sehr wert.“ Und so verwundert es den Veranstalter nicht, dass die Anzahl Stammgäste sehr hoch ist und bereits während des laufenden Wochenendes zahlreiche Voranmeldungen für 2020 eingetroffen sind.

Einziger Wehrmutstropfen: „Der Veranstaltungsort SGV-Jugendhof, wo wir seit 5 Jahren am zweiten Oktoberwochenende Stammgast sind, wurde in 2020 zu unserem Veranstaltungstermin leider anderweitig vergeben. Das ist sehr schade, weil wir uns dort unheimlich wohl gefühlt haben und das Miteinander mit dem SGV-Team fantastisch war. Wir sind zwar noch längst nicht mit dem Aufräumen und der Nachbereitung fertig, denken nun parallel aber bereits zukünftige Optionen durch und führen erste Gespräche mit möglichen Partnern. Denn eines ist klar: wir haben noch viel vor!“, so Ufer.

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