Eine Pause im Trainingsplan

Die Wochen 3 und 4 unseres selbst erstellten 10-wöchigen Trainingsplans für den Düsseldorf Marathon sind nun gelaufen. Mehr oder weniger. Oder eher weniger. Kerstins erster Marathon sollte doch mit genügend Training und vor allem mit Spaß auf der Strecke und ohne Begegnung mit dem Mann mit dem Hammer gelaufen werden. So war der Plan. Aber manchmal kommt es eben anders. Leider.

Die dritte Woche verlief an den Wochentagen noch soweit ganz nach Plan. Zwei Einheiten sind wir abends gelaufen und dann sollte samstags der 6h-Lauf Münster kommen, der in diesem Jahr in der Warendorfer Sportschule der Bundeswehr stattfand. 12 Runden wollte Kerstin auf dem Parcours durch die Kaserne drehen. Das wären eigentlich so ungefähr 33 km geworden. Eigentlich. Leider haben wir nur gut 14 km geschafft. Kerstin ist auf einem Stück mit Kopfsteinpflaster irgendwo hängen geblieben und hingefallen. Neben ein paar Abschürfungen hat sie sich eine ordentliche Rippenprellung zugezogen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann im Warendorfer Krankenhaus und nun ist sie erstmal aus dem Rennen. Der Kilometerzähler in der Woche 4 unseres Trainingsplans steht daher leider auf „Null“ und die Woche 5 wird wohl auch nicht besser. 🙁

Wir haben den Düsseldorf Marathon noch nicht abgehakt und hoffen, dass Kerstin bis dahin doch noch einigermaßen marathonfit wird. Vielleicht nicht ganz so gut, wie eigentlich geplant. Aber eben vielleicht doch noch so in Form, dass wir die 42,195 km am Rhein gut und vor allem mit Spaß abspulen können. Aber… wir werden uns nicht über die Strecke quälen. Nicht beim ersten Marathon. Der soll als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben. Wenn die Form bis Ende April nicht wirklich passt, suchen wir uns einen anderen Marathon für Kerstins Ersten aus. Im Mai oder Juni. Wir wollen nicht „auf Teufel komm raus“ irgendwie die Marathondistanz schaffen, sondern mit einem guten Gefühl im Ziel ankommen. K.o. aber stolz und mit einem Lächeln auf den Lippen. So sollte ein erster Marathon gelaufen werden. Und wenn es Düsseldorf nicht sein soll, dann ist das eben so.

Mal schauen, wie es weiter geht. Oder besser weiter läuft. Es sind ja noch ein paar Wochen bis Ende April und wir hoffen, dass Kerstin möglichst schnell wieder richtig in die Laufschuhe kommt. Wir sind auf dem Weg nach Düsseldorf. Aber zurzeit machen wir eine kleine Pause. Schaun mer mal…

 

2 thoughts on “Eine Pause im Trainingsplan

  1. Wenn ich richtig informiert bin, habt Ihr für 6 Stunden Laufen dürfen bezahlt, und wenn ich richtig rechne, bedeutet es, dass Ihr 7 km in der Stunde bzw. den km in 8:30 Minuten zurücklegen solltet.
    Ich wette, dass Ihr das ganz entspannt schafft mit der Option im Hinterkopf, diese wie auch immer geartete „Bestzeit“ beim nächsten Mal zu toppen!
    Meine Daumen sind gedrückt!!!

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