TrailDorado – Spannung, Spitzenleistung und Begeisterung

… bei der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning (TRA)

Vom 8. bis 9. Oktober wurde in Arnsberg die 4. Auflage des Events „TrailDorado – Die legendäre 24h Trailrunning Party“ inkl. der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning (TRA) ausgetragen. Bis zum Schluss lieferten sich die Einzelläufer und Staffeln dabei ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Abseits des Wettkampfes sorgte ein umfassendes Rahmenprogramm für Motivation und Inspiration. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren erneut geradezu überschwenglich positiv.

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(Foto Ralf Litera)

 24 Stunden auf schwierigen Pfaden laufen, Vorträge über außergewöhnliche Trail- und Ultramarathonrennen, abenteuerliche Bergbesteigungen oder Schiffstörns hören und an Insider-Workshops teilnehmen – all dies erlebten die Teilnehmer und Gäste des „TrailDorado“ im Arnsberger Wald. Perfektes Wettkampfwetter und  Live-Musik sorgten für eine besondere Trailrunning-Stimmung und hervorragende Laufergebnisse.

Der 4,1 km lange, anspruchsvolle Rundkurs mit 130 Höhenmetern verlangte den Sportlern alles ab. Sie lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, was für Begeisterung auf und an der Strecke sorgte. Sieger der offenen Männerwertung wurde zum dritten Mal in Folge der Niederländer Roman Packbier mit 168,51 km und 5330 Höhenmetern. Bei den Damen siegte mit 160,29 Kilometern und 5070 Höhenmetern Nadja Koch vom SCC Scharmede. Bei den Staffeln konnte der LAC Veltins Hochsauerland mit seinem Team „Sauerländer Laufraketen 1“ den Titel mit 250,71 km und 7930 Höhenmetern erfolgreich verteidigen. Thomas Kühnen, Mitglied des Teams Ausdauerschule by bunert, resümiert, dass er “einen tollen, sportlichen Wettkampf der ersten vier Staffeln um drei Podiumsplätze erleben durfte, wie er spannender nicht hätte sein können.

Zum zweiten Mal wurde auch die Deutsche Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning (TRA) ausgerichtet. Während die Gewinner bei der Damen- und Staffelwertung identisch zur offenen Wertung sind, konnte sich in der DM-Wertung der Herren Jens-Uwe Brack vom TSV Wolfratshausen mit einer zurückgelegten Strecke von 152,07 km und 4810 Höhenmetern den Titel sichern. „Wahnsinn, welche Distanzen die Teilnehmer auf dieser im Gegensatz zum letzten Jahr nochmals schwierigeren Strecke geschafft haben“, kommentiert Heiko Thoms vom LT Bittermark die Ergebnisse.

Auch Eric Geidel, der Zweitplatzierte der DM-Wertung, zieht ein positives Fazit: Ich hatte Angst bei so einem Lauf an Monotonie zu sterben, aber der Veranstalter hat den Event klasse organisiert, ich hatte nie Langeweile, bin erstklassig versorgt worden, hab wieder viele tolle neue Leute kennengelernt und trotz schwerer Waden jede Menge Spaß gehabt. Das ist einfach eine tolle Veranstaltung.

Aber auch die weniger ambitionierten Läufer sind auf ihre Kosten gekommen. „Durch die zahlreichen Vorträge, Workshops und die Live Musik der Blind Chicken Blues Band und des Trio Gotas, war auch für strammes Programm und intensives Netzwerken abseits der Laufstrecke gesorgt“, so der Organisator Dr. Michele Ufer, selbst erfolgreicher Extremläufer und international renommierter Experte für Sport- und Managementpsychologie. Für Gritt Liebing wurde das Wochenende eine „24 Stunden-Reise in’s Ich“.

(Foto Ralf Litera)
(Foto Ralf Litera)

Zum Abschluss gab es dann eine ganz besondere, unerwartete Form der Auszeichnung. Im Rahmen der allgemeinen Siegerehrung wurde das Organisationsteam rund um Michele Ufer von den Sauerländer Laufraketen mit dem Preis „Bestes Trailrunning Event 2016, TOP Orga, Mega Party, Best Event, Best Team Ever“ bedacht. Das sorgte für einige Tränen der Rührung im Organisationsteam.

Astrid Pepper war zum ersten Mal dabei. Es war auch ihr erster 24h-Lauf überhaupt, aber womöglich nicht ihr letzter: „Ich bin noch immer schwer geflashed. Nachts so irgendwann zwischen 2 und 3 Uhr traf ich Michele Ufer und sagte ihm schon, wie cool ich alles finde und was für einen Spaß ich habe. Er sagte, dass das Event Suchtpotenzial hat und ich erwiderte nur schlaftrunken, Trail immer wieder gerne, aber keine 24 Stunden mehr. Heute Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus und der Termin für nächstes Jahr ist schon vorgemerkt.“

Michele Ufer freut sich über solche Rückmeldungen und fühlt sich und sein innovatives Veranstaltungskonzept bestätigt: „Wir haben hier ein kleines Team von 20 ehrenamtlichen Helfern vor Ort, allesamt Freunde und Familie, die mit unheimlich viel Engagement bei der Sache sind, so als wäre es eine private Grillparty, wo jeder nur das Beste für seine Gäste will, und das spüren die Leute und schätzen es sehr wert.“

„Der Fokus bei diesem Laufevent liegt trotz der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning (TRA) auch zukünftig vor allem auf Laufgenuss, Naturerlebnis und Geselligkeit“, beschreibt Ufer den Charakter der Veranstaltung, „jeder, vom Einsteiger bis zum Profi ist willkommen und läuft so lange und so viel wie er will.“ Dass seine Veranstaltung erneut eine so große Begeisterung ausgelöst hat, freut ihn und sein Team. „Schon jetzt fragen uns die Leute, wann denn endlich die Anmeldungen für TrailDorado 2017 möglich sind!“

Mehr auf www.traildorado.com

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