High Noon in Rotterdam

Endlich ist es soweit. Das Wochenende, auf das ist seit meiner letzten Geschichte hier hingearbeitet hatte, ist angebrochen. Wir schreiben den 8. April, am 9. April werden Claudia und ich an der Startlinie in Rotterdam stehen. Auftakt beim ersten Bahntraining in Duisburg am 5. Dezember 2016, dann 4 Monate Training. Und 4 Monate, die für mich eine nie gekannte berufliche Belastung mit Arbeitswochen von 46-48 Stunden gebracht haben, die ich nur durch die vielen Trainingseinheiten glaube, bewältigt Weiterlesen [...]

Mainova Frankfurt Marathon – der Wille siegt

Raceday. Die Sonne beginnt sich in den Fenstern des Skyline-Centers und des Messeturms zu spiegeln, deren Silhouetten sich vor einem strahlend blauen Himmel in genau diese Richtung recken. Dieses Bild bietet sich Claudia und mir vom Bett aus, auf dem wir auch eine Stunde vor dem Start noch liegen können, während draußen die Läufer bereits Richtung Startbereich an den Messehallen pilgern. Ich beginne hier nun endlich, ein wenig nervös zu werden. Meine relative Ruhe gemessen am schnellsten Marathon Weiterlesen [...]

Nicht lange quatschen – laufen. Traildorado-Staffel 2016

Zwei Mal hatten Claudia und ich bereits am Traildorado teilgenommen, jener "legendären" 24h-Trailrunning-Party, die Michele Ufer und Heiko Thoms mit ihrem Team nun schon zum 4. Mal auf die Beine stellten. Das erste Mal hatten Claudia und ich über 100 km laufen wollen, es mit damals 105 km am Glörsee auch geschafft. Dabei hatten wir das Event schätzen gelernt. Die tolle Verpflegung, die netten Leute und die vielen Laufkontakte und Gespräche machten uns das Wochenende unvergesslich. Im vergangenen Weiterlesen [...]

Spontan zum Kölnpfad 10×11

"Sei doch einfach mal spontan!" Wer kennt den Satz nicht und hat ihn seinem Partner schon mal gesagt oder sich sagen lassen? Ich bin ein spontaner Typ, durchaus, aber was ich da Mittwoch in der Mittagspause auf meinem Handy las, ließ mich dann doch eher verzweifeln. Irgendwie hatte meine Claudia am Montag auf Facebook gelesen, dass beim Kölnpfad - dem 170 Kilometer langen Ultra rund um Köln - nun auch eine 110-Kilometer-Distanz angeboten würde. Zusammen mit einem Foto mit dem Schriftzug "Ja ich Weiterlesen [...]

TorTour de Ruhr 2016 Teil 2

Stockfinstere Nacht, 118 km auf der Uhr, welche „Akku leer“ anzeigt. So beginnt nun endgültig auch gefühlt der zweite Teil des Abenteuers. Ich lasse mir mein Akku-Pack geben und versuche, die noch laufende Garmin im Betrieb aufzuladen. In Berlin beim Mauerweglauf hatte das wunderbar geklappt. Hier nicht. Immer wieder geht das Ding aus. Ich gebe auf. Andre hat seine Uhr ja gerade erst gestartet, sie wird wohl bis ins Ziel funktionieren. Also haben wir Kontrolle. Über die Zeit haben wir Weiterlesen [...]

TorTour de Ruhr 2016 Teil 1

Ja, wie soll man beginnen? Beginnen, von einem Ereignis zu schreiben, das nur Menschen nachvollziehen können, die in irgendeiner Form daran teilgenommen haben. Für alle anderen sind es sentimentale Spinner, Durchgeknallte, mit viel Glück in positivem Sinne verstanden. Ich versuche es dennoch. Wie es begann? Nun, es gab da einen 24h-Spendenlauf in Dortmund. Damals, als Max ein Team für diesen Spendenlauf zusammengestellt hatte und wir dabei sein durften. Warum auch immer. Damals hörten wir von Weiterlesen [...]

Gelungener Test am Seilersee – in jeder Beziehung

Seilersee Iserlohn, irgendwann gegen halb zwölf Uhr Nachts. "Ich hab keine Motivation mehr" "Du ziehst mich runter, das kann ich spüren""Lauf alleine weiter""Nein, ich lass Dich hier im Dunklen nicht alleine""Blödsinn, lauf""Nein""Ich gehe ab hier, Du kannst ja weiter laufen" "Na, toll". 3 Runden später beim ersten Überrunden: "Beeil Dich ein bißchen, mir ist kalt"  "Bau lieber schon mal das Zelt ab". So oder so ähnlich spielte sich der Dialog zwischen Claudia und mir am Seilersee ab, wir Weiterlesen [...]

Two Oceans Marathon Kapstadt – Rainbow-Nation comes alive

Die Woche nach dem Malheur beim Training wurde schwierig. Zum üblichen Vorurlaubsstress im Büro gesellte sich der persönliche Stress. Würden gut zwei Wochen reichen, um zumindest laufen zu können? Das ich mich von sportlichen Zielen verabschieden musste, war mir ja sowieso klar. Aber zumindest den Lauf schaffen zu können, ohne mich für das weitere Projekt TorTour kaputt zu laufen, dafür würde ich etwas tun müssen. Aber es blieben nur 4 Arbeitstage bis zur Abreise. Freitag im Büro stellte Weiterlesen [...]